Das Dreieck der 3K ist ein einfaches und visuelles Modell, das Familien hilft, einen gesunden Umgang mit Bildschirmen zu finden. Es basiert auf drei Schlüsseldimensionen – Kind, Kontext und Konsum – und gibt konkrete Orientierungshilfen für den digitalen Alltag.
Die Methode wurde von der Fachstelle REPER entwickelt. Sie richtet sich vor allem an Eltern von Kindern zwischen 5 und 10 Jahren, kann aber auch für andere Altersgruppen nützlich sein. Die Grundlage ist ein symbolisches Dreieck. Jede Ecke steht für einen wichtigen Bereich:
Kind: Bedürfnisse, Persönlichkeit, Entwicklung
Kontext: Familienalltag, Gewohnheiten, Situationen
Konsum: Inhalte, Geräte, Nutzungsformen
Zu jedem der drei Bereiche gibt es fünf Empfehlungen (siehe Flyer unten). Sie helfen Eltern, Regeln für die Mediennutzung aufzustellen, die alle wichtigen Themen berücksichtigen.
Wichtig: Das Dreieck der 3K ist kein festes Regelwerk. Die 15 Empfehlungen sind ein Ziel, dem man sich schrittweise nähern kann. Wenn Eltern alle umsetzen – super! Aber: Es ist besser, wenige Regeln gut umzusetzen, als viele nur halb und dann aufzugeben.
- Gespräche über die Bildschirmnutzung können mit dem Dreieck der 3K geführt werden. Dabei schaut man sich nacheinander die drei Bereiche an: Kind, Kontext und Konsum.
- Auf der Website der 3K kann man einen Selbsttest machen. Der Test zeigt, was schon gut läuft, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt und gibt konkrete Tipps.
- Es ist nicht nötig, alles auf einmal zu verändern. Besser ist es, wenige Schritte auszuwählen und diese nach und nach auszuprobieren.
Jugendliche, die viel Unterstützung durch ihre Eltern wahrnehmen, verbringen im Schnitt weniger Zeit im Internet und machen seltener Erfahrungen mit Sexting oder sexueller Belästigung (JAMESfocus-Bericht 2023).
Entwickelt wurde sie für Kinder von 5 bis 10 Jahren. Die Prinzipien lassen sich anwenden, sobald Kinder mit Bildschirmen in Kontakt kommen.
Auf die-3k.ch beantworten Sie Fragen zu den drei Bereichen Kind, Kontext und Konsum. Der Test dauert nur wenige Minuten, ist anonym und zeigt Ihnen direkt, was bereits gut läuft und wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.
Ja. Sie wurde zwar für jüngere Kinder entwickelt, lässt sich aber anpassen. Bei Jugendlichen liegt der Schwerpunkt stärker auf dem Dialog und dem gemeinsamen Festlegen von Regeln zur Bildschirmnutzung.